The Second
Step Towards Salvation
Deutsch am Ende
des Englischen
Are you unsatisfied
with your abilities? Then you might notice one recurring feature of your
behavior:
You are angry and ill-humored,
because you should do something you don't like to do.
Decide now: Do you
want to do it or don't you?
If you don't, then
don't do it and accept the consequences.
If you do, stop your
temper, and just do it.
At first, of course,
you won't even notice your bad mood. Others will notice it and will have to
bear it - or not bear with it. But even if nobody else is there to give you
feedback, you might notice the difficulty and the slow speed of your labor.
Whenever you notice any of this, stop, and ask yourself: Do you want to do it
or don't you? If you "have to" then immediately stop your mood and
get on with it. That very same situation might recur twenty times in half an
hour. Just keep on going. Try to stay conscious and get on with your work. And
slowly, over the months and years you will become a different person. Things
will become easier for you to do. Your capacity will grow.
Of course, you also
might try to make yourself do something, you really (from inside your heart)
don't want to do. Even in that case, as long as you believe, you have to do it,
you have to do it and the above concentration-method will help you, but finally
it will lead you to the point in your life, where you will know beyond the
shadow of a doubt, that you don't want to do it. And then, only then you will
be ready to put up with the consequences.
So don't worry about
illusion or self-deception, just do what seems right in the moment, until you
know for sure. If you avoid doing it, you will never find out.
You also will get to
the point where you believe to know, but feeling the consequences will make you
doubt again. In that case too the whole thing (step 2) starts all over again
until there is no doubt any more.
This is another step
on your way to knowledge, to power, and - to heaven.
Der
zweite Schritt in Richtung Erlösung
Sind Sie
unzufrieden mit Ihren Fähigkeiten? Dann könnte es sein, dass Sie einer
wiederkehrenden Eigenart Ihres Verhaltens auf der Spur sind:
Sie sind ärgerlich
und schlecht gelaunt, denn Sie sollten eigentlich etwas tun, was Sie nicht tun
mögen.
Entscheiden Sie
nun: Wollen Sie es tun oder wollen Sie es nicht tun?
Wenn Sie es nicht
tun mögen, tun Sie es nicht, akzeptieren Sie aber auch die Konsequenzen.
Wenn Sie es tun
wollen, regen Sie sich ab und tun Sie es einfach.
Zunächst werden Sie natürlich Ihre schlechte Stimmung gar nicht
bemerken. Andere werden sie bemerken und werden sie aushalten müssen oder sich
weigern, sie auszuhalten. Aber wenn niemand da ist, der Ihnen eine Rückmeldung
gibt, könnten Sie bemerken, wie schwierig alles ist und wie langsam Sie
vorankommen. Wenn immer Sie so etwas bemerken, stoppen sie sich und fragen Sie
sich: Will ich das tun oder will ich es nicht tun? Wenn Sie müssen, dann gehen
Sie heraus aus Ihrer negativen Stimmung (aus Ihrem Selbstmitleid) und tun Sie
es. Es kann sein, dass es Ihnen in einer halben Stunde zwanzigmal passiert,
dass Sie aus Ihrer negativen Stimmung herausgehen müssen. Tun Sie es einfach
immer wieder. Versuchen Sie, sich der Sache bewusst zu bleiben und mit Ihrer
Arbeit voranzukommen. Und langsam, über die Monate und Jahre werden Sie ein
anderer Mensch werden. Die Dinge werden Ihnen leichter fallen. Ihre Fähigkeit,
Schwierigkeiten zu bewältigen, wird wachsen. Träume können wahr werden.
Natürlich könnte es auch sein, dass Sie versuchen, sich zu etwas zu
bringen, was Sie im tiefsten Inneren Ihres Herzens nicht wollen. Aber sogar in
diesem Fall, solange Sie glauben, es tun zu müssen, müssen Sie es wirklich tun.
Und die eben erwähnte Konzentrationsmethode wird Ihnen helfen und wird Sie
schließlich an jenen Punkt in Ihrem Leben führen, an dem Sie ohne jeden Zweifel
wissen werden, dass Sie es nicht tun wollen. Und dann, und nur dann, werden Sie
bereit sein, die Konsequenzen dafür zu tragen.
Sorgen Sie sich also nicht über Illusionen oder ob Sie sich womöglich
täuschen, tun Sie einfach, was Ihnen im Moment richtig erscheint, bis Sie es
mit Sicherheit wissen. Wenn Sie vermeiden, das zu tun, werden Sie es niemals
herausfinden.
Sie werden auch an den Punkt gelangen, an dem Sie zu wissen glauben,
aber sobald Sie die Konsequenzen zu spüren bekommen, werden Sie erneut
zweifeln. Auch in diesem Fall müssen Sie sich so verhalten, wie es Ihnen
erscheint, bis es keinen Zweifel mehr gibt.
Dieser
zweite Schritt auf Ihrem Weg vom nicht-Wissen zum Wissen führt zum
Vertrauen. Vertrauen ist möglich, weil Sie von Anfang an ein Ergebnis und ein
Ausdruck der großen schöpferischen Kraft sind. Diese Kraft ist seither
natürlich nicht verschwunden, sondern Sie sind von ihr getragen. Aber wenn die
Verbindung mit ihr aus Ihrem Bewusstsein entschwunden ist, dann müssen Sie sie
von Neuem erforschen, bis Sie sie wieder als klare Führung erleben. Die Gefühle
sind der Wegweiser. Jedes schlechte Gefühl ist ein Forschungsauftrag. Wenn Sie
ihn annehmen, machen Sie den jeweils nächsten Schritt zum Wissen, zur
Kraft – und auf den Himmel zu.
Die
Wahrnehmungsfähigkeit wurde durch eine Gewohnheit des nicht darauf Achtens
eingeschränkt – jetzt muss sie durch eine neue Gewohnheit des wieder darauf
Achtens wiedergewonnen werden.